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European Passenger Federation
 

 
Im Oktober 2002 wurde der Europäische Fahrgast Verband (Europeen Passengers Federation - EPF) offiziell gegründet. Seit dem fungiert das Sekretariat des belgischen Fahrgastverbandes Bond van Trein-, Tram- en Busgebruikers (BTTB) in Gent als Sekretariat für den EPF. Dieser Zusammenschluss besteht aus 17 Verbänden aus 11 unterschiedlichen Ländern.
 
 

MITGLIEDER des  EPF

 
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Viele wichtige Fragen des Verkehrs werden zunehmend auf der Ebene der Europäischen Union entschieden. Transeuropäische Verkehrsachsen, freier Zugang zur Schieneninfrastruktur und Stärkung des Verbraucherschutzes sind nur einige Stichworte, die auch für den einzelnen Fahrgast von Bedeutung sind oder künftig werden können.

Mit der Generaldirektion Verkehr der Europäischen Kommission bestehen regelmäßig Kontakte. Zum Thema Fahrgastrechte konnte der EPF in Anhörungen und schriftlichen Stellungnahmen mehrfach den Interessen der Fahrgäste Nachdruck verleihen.

Die Fahrgastrechte werden auch laufend in einer Gesprächsrunde mit der Gemeinschaft Europäischer Bahnen (CER) angesprochen. CER hat Ende 2002 eine Charta "Passengers Service" verabschiedet und versucht, damit innerhalb der EU die Verabschiedung von Gesetzen zu Fahrgastrechten zu verhindern. Auf Druck von EPF haben die europäischen Bahnen zugesagt, die Charta mit den Fahrgast- und Verbraucherschutzverbänden im Einzelnen zu diskutieren und regelmäßig zu überarbeiten. EPF hat gegenüber den Bahnen und der EU-Kommission klargestellt, dass eine freiwillige Charta gesetzliche Regelungen auf Dauer nicht ersetzen kann.

Mit der anstehenden Erweiterung der Europäischen Union um die Länder Osteuropas ist es für den EPF von besonderer Bedeutung, frühzeitig Kontakte zu Fahrgästen in diesen Ländern zu knüpfen. Ein der Regel vorhandenes dichtes Bahnnetz ist dort häufig in einer miserablen Verfassung. Der Schienenverkehr verliert in vielen Ländern oft in kürzester Zeit dramatisch an Bedeutung gegenüber dem übermächtigen und von den Menschen sehnlich erwarteten Pkw. Hier engagierten Fahrgästen, wohlmeinenden Mitarbeitern der Verkehrsunternehmen und engagierten Politikern Gehör auf europäischer Ebene zu verschaffen ist ein Ziel des EPF.
 
 

Grundsätze

 
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Grundsatzerklärung des Europäischen Fahrgastverbandes:

  • Der öffentliche Transport muß künftig eine bedeutendere Rolle im nationalen und internationalen Verkehr in Europa spielen.
  • Fahrpreise, Fahrscheinkauf und finanzielle Rahmenbedingungen müssen die Nutzung des Schienenverkehrs unterstützen.
  • Umweltfreundlicher öffentlicher Verkehr muß Priorität genießen.
  • Reisen müssen ohne interne Hindernisse funktionieren, dazu gehören einfache und garantierte Anschlußverbindungen. Bei Problemen muß für einfache Alternativen gesorgt werden.
  • Fahrscheinkauf muß so einfach wie möglich organisiert sein, die Reservierung von Sitz- oder Schlafwagenplätzen muß in jedem Land für jedes andere möglich sein.
  • Informationen müssen einfach zugänglich und verständlich sein, sowohl im Nah- wie im internationalen Fernverkehr.
  • Fahrgäste müssen bei der Planung von Angeboten oder Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs einbezogen werden.
  • Grundsätze der Haftung bedürfen einheitlicher Regelungen in Europa und müssen für alle Formen des öffentlichen Verkehrs gelten.
  • Eisenbahnverkehrsunternehmen sollten zur Förderung des internationalen Fernverkehrs verstärkt zusammenarbeiten.
  • Öffentlicher Verkehr muß für alle Mitglieder der Gesellschaft zugänglich sein.
  • Öffentlicher Nahverkehr über staatliche Grenzen hinweg muß vereinfacht werden, die Preise müssen den vergleichbaren nationalen Verkehren entsprechen.
  • Schienen-, Luft- und Fährverbindungen müssen sorgfältig zusammengeführt werden, der Schienenverkehr muß alle wichtigen Flug- und Seehäfen anbinden.
  • Internationale und nationale Schnellverkehrsverbindungen müssen weiterentwickelt werden, dies darf jedoch nicht auf Kosten konventioneller Schienenverkehre gehen.
 
Zur Pflege internationaler Kontakte hat PRO BAHN Österreich das Referat Internationale Kontakte gebildet, das wie folgt erreichbar ist:
 
 

Ref. Internationale Kontakte

 
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Leiter:
Harald Buschbacher
Bründlgasse 10
2264 Sirmdorf/March

Tel.: 02536 87919
Mail: harald.buschbacher@reflex.at

Stv. Leiter:
Mag. Dr. Peter Romen
Laurinweg 8
6911 Lochau

Tel.: 05574 46568
Mail: aon.915510312@aon.at

 
Letzte Aktualisierung: 18.04.2007

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